Most of SPOTS

Mit dem Programm »Most of SPOTS« ging SPOTS in die letzte Runde. Nach 18 Monaten Kunst im öffentlichen Raum verabschiedete sich das erfolgreiche Projekt mit einer Abschlussbespielung. Danach wurde die Installation am Gebäude Potsdamer Platz 10 abgebaut.

SPOTS war ein Riesenerfolg. Die Medienfassade hat anderthalb Jahre den Potsdamer Platz geprägt. Alle unsere Künstler sind vom Publikum begeistert aufgenommen worden.

Zwischen großen Gesichtern, Rock ’n’ Roll und Sensoren
In den letzten Tagen wurden auf SPOTS jeweils ein Künstler sein Werk präsentiert. Darunter der renommierte britische Star-Regisseur Terry Gilliam, der noch einmal seine Installation »past people of Potsdamer Platz« präsentierte, sowie Jim Campbell, einer der wichtigsten Medienkünstler Amerikas. Er verwandelte die Fassade am Potsdamer Platz in eine Projektionsfläche für »Gait Studies in Low Resolution« verwandeln. Die von Campbell entwickelten figurativen Sequenzen stellen Menschen in verschiedenen Bewegungen und Situationen dar.

Neben Terry Gilliam und Jim Campbell gab es Bespielungen von Nina Fischer und Maroan el Sani, Jonathan Monk, Prof. Dr. Frieder Nake, realities:united und John deKron, fettFilm, Timm Ringewaldt, Ruth Schnell sowie Stublic, Mader, Wiermann zu sehen.

Von Mitternacht bis 7 Uhr wurde nochmals die Arbeit »Sensor« von Carsten Nicolai gezeigt. »Sensor« setzt sich mit der Bewegung, Dichte und Frequenz des Stadtraums auseinander und visualisiert die permanenten Veränderungen durch Umweltsensoren in der Fassade. Die Sensoren beobachten den Potsdamer Platz und reagieren unmittelbar auf Umwelteinflüsse wie Besucherdichte, Tageszeit, Helligkeit und Lautstärke sowie Lautstärkendynamik. So entstehen Lichtmodulationen, die die Fassade zum Spiegelbild der Stadt werden lassen.

_DSC0057-39.jpg SPOTS. © Bernd Hiepe, 2007